Heiner Kleinjohann Quintett feat. Maria de Fatima

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Route du Soleil Peace Two Worlds CD-Kritik Konzert-Kritik Konzert-Kritik

zurück | Für Up-Tempo sorgt „Two Worlds“. „Afrikan Queen“ überrascht mit einer an „Take Five“ erinnernden Melodie-Schleife.

Das alles ist, bis auf die im weiten Spektrum angeordnete Perkussion von Christian Schoenefeldt, eng gestaffelt, mitunter etwas zu dicht auf Mono-Ton abgemischt, deutet aber auf volle Gleichberechtigung der einzelnen Trio-Strategen hin.

Und trotzdem ragt ein Spiele immer wieder aus dem Klangbild heraus: Alexander Morsey, einer der zurzeit einfallsreichsten und wagemutigsten Bassisten der deutschen Szene.

Ob gestrichen oder gezupft, gerissen oder sanft gestreichelt: Morsey, der sich mit „Citileeboppity“ selbst ein spannendes Stück auf den Leib seines dicken Viersaiters geschrieben hat, beherzigt auf dem Tieftöner sämtliche Techniken und setzt sie ebenso gewagt wie abwechslungsreich ein.

Für die Freunde des Mainstream dürfte dieser Jazz- Hochkaräter mit dem auftrumpfenden und funkelnden Bass -Play eine weitere Sternstunde in ihrer Sammlung sein.


Klaus-Peter Hefl, Münsterschen Zeitung (MZ) vom 29.11.2001